01Besucherzentrum Weinerlebniswelt Loisium2001-2003
Loisium Allee 1, Langenlois, A Steven Holl, Franz Sam, Irene Ott-Reinisch Mit visionärem Weitblick erahnten die Bauherren Gerhard und Tuula Nidetzky, dass die 900 Jahre alten Kellergewölbe das Potenzial einer zukünftigen Kellerwelt in sich trugen. Stararchitekt Steven Holl berichtet im Gespräch mit Gudrun Hausegger in dem von ihr herausgegebenen Buch »World of Wine: Loisium«, wie er seine spezifisch motivisch geleitete Architektur aus der Kraft des Ortes heraus entwickelte, dessen Morphologie ihn bei seinem Besuch sofort zu intuitivem Denken und Inspiration anregte. Diese motivische Kraft von Steven Holls Entwurf fand ihr kongeniales Umsetzungspotenzial in den österreichischen Partnerarchitekten Franz Sam und Irene Ott-Reinisch, die in neunmonatiger Bauzeit die komplexe Übersetzung der Geometrien der labyrinthisch verzweigten Kellergänge, die Holl zu der geneigten, kubischen Aluminium-Skulptur des Besucherzentrums inspiriert hatten, realisierten. Doch nicht nur Geometrien wurden durch den Entwurf als Motive transponiert, sondern auch Materialitäten zitiert, wie die im Innenraum eingesetzten Korkbeläge, die auf die Korken in Weinflaschen verweisen, und die Fensteröffnungen, die mit Glasgüssen bespielt werden, deren flaschengrüne Farbe auf die Weinflaschen selbst verweist.
Die Schweizer Kommunikationsagentur Steiner Sarnen wurde als Inszenator mit der Gestaltung der Kellerwelt beauftragt, die auf emotionale und mystisch angehauchte Vermittlung von Wein- und Winzerwissen in fünfzehn verschiedenen Stationen setzt.
PlanerIn: Steven Holl, Franz Sam, Irene Ott-Reinisch
Zugänglichkeit: April bis Oktober: täglich 10 - 19 Uhr
November bis März: MI - SO 10 - 19 Uhr
MO + DI 10 - 15 Uhr
Abbildung: Andreas Buchberger
02wine & spa resort LOISIUM Hotel, Langenlois2001-2005
Loisium Allee 2, Langenlois, A Steven Holl, Franz Sam, Irene Ott-Reinisch Als U-förmige Anlage ist das in Lochblech gehüllte, dreigeschoßige Hotel um einen Innenhof mit Wasserbecken angelegt. Mit großzügiger Geste öffnet sich der Erdgeschoßbereich zum Wasserbecken. Die Obergeschoße werden motivisch als Wald aufgefasst, in den die 82 Hotelzimmer eingelassen sind. Komponiert wurde dieses Motiv des Walds durch ein unregelmäßiges Muster, das aus schmalen und dickeren Betonsäulen gebildet wird, die aus dem Boden herauszuwachsen scheinen. Auch das Interieur wurde zu einem großen Teil von Steven Holl entworfen.
03Weingut Loimer1999-2000
Haindorfer Vögerlweg 23, Langenlois, A Andreas Burghardt Das Zusammenspiel von zeitgenössischer Architektur und innovativem Weinbau als neue Formation der Identitätsstiftung, die sowohl regional große Wirksamkeit erlangt als auch international hohe Beachtung findet, führte zu einer ganzen Reihe von neuen Weinarchitekturen. Im Untergrund befinden sich die aus Ziegel errichteten Kellergewölbe und Kellergänge, die in Zeitschichten bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen. Diese Unterwelt der Weinlagerung wurde sorgfältig instandgesetzt. Oben entstand an Stelle eines baufälligen Presshauses das neue Winzerhaus. Die aus dem Kunstbetrieb entlehnte Anmutung der Blackbox wurde für den Weindegustationsraum entlehnt und adaptiert. Ein 8 m langer Tisch mit weißer Platte beherrscht das Zentrum des Raums. In die hermetische L-förmige Blackbox ist nur ein Sichtbezug eingeschnitten, ein straßenseitiges Fenster rahmt den Ausblick Richtung Heiligenstein. 2009 wurde das Weingut Loimer für die Produktion um einen großteils unterirdisch liegenden Bauteil erweitert.
04MALAT Weingut & Hotel2009-2012
Hafnerstraße 12, Palt, A TM Architektur Das neue Boutique-Hotel mit seinen 9 Zimmern, 1 Apartment und großzügigem Frühstücksraum/Seminarraum mit Panoramaterrasse liegt mitten in den Weingärten des Kremstales mit direktem Ausblick auf das Stift Göttweig.
Der wichtigste Entwurfsansatz war, das Zusammenspiel der einzelnen Baukörper des bestehenden Gebäudeensembles aufzugreifen um den intimen Charakter zu erhalten. Es wurden die Gebäudeteile nach Süden geöffnet, um den direktem Blick auf Stift Göttweig zu inszenieren.
Großzügige Glasfassaden vermitteln Offenheit, schaffen helle lichtdurchflutete Räume und ermöglichen einen direkten Bezug zur Natur. Sie vermitteln auch die Philosophie des Hotels und Weingutes: "Weingärten hautnah erleben!"
Erreichbarkeit: Hafnerstraße 12
3511 Palt
T +43 2732 82934
weingut@malat.at
Abbildung: TM Architektur
05Weingut der Stadt Krems2005-2007
Stadtgraben 11, Krems a.d. Donau, A Thomas Tauber Das Thema Wein als identitätsstiftende Kraft in Krems und der Wachau setzte sich auch in der Architektur als eigenständige und gefragte Domain durch. Auch das Weingut Stadt Krems, das im Gegensatz zu anderen Weinproduktionsstätten, wie sein Name bereits sagt, mitten in der Stadt angesiedelt ist, konnte sich dieses Trend nicht entziehen. Neben der Optimierung der Arbeitsbereiche für die Vinifizierung, Lagerung und Abfüllung sollte vor allem ein Verkostungsbereich geschaffen werden, der die Gäste anzieht. Ein großzügiger, glasumhüllter Bereich im Innenhof mit einer vorgelagerten Holzterrasse, die wiederum durch hohen Gabionen geschützt wird, dient als das virtuose Szenario des neuen »Tasting Rooms«. Als Einrichtung stehen zur Seite ein langer Tisch, dahinter inszenierend und beleuchtet aufgereiht die Produkte des Weinguts, daran anschließend ein Schank- und Stehbarbereich in sanften erdigen Tönen. Es ist ein Spiel von Transparenz und Öffnen, eine Vitrine für den Wein, auf den Krems und die Wachau mit Recht stolz ist.
06WeinStadtMuseum1993-1996
Körnermarkt 14, Krems a.d. Donau, A Franz Gschwantner Mitten in der Kremser Altstadt, untrennbar eingebunden in den historischen Kontext, befindet sich das WeinStadtMuseum, untergebracht im ehemaligen Dominikanerkloster samt Kirche, die unter dem Reformkaiser Josef II. säkularisiet wurde. . Ein unvorhergesehenes Ereignis im Zuge des Umbauprozesses von Kirche, Kreuzgang und Keller ermöglichte eine Intervention, die man zuvor nicht angedacht hatte. In einem Teil des Kellerbereichs kam es bei den Umbauarbeiten zu einem Einbruch der Decke, eine Chance für zeitgemäße architektonische Eingriffe, die Franz Gschwantner geschickt nutzte, um an dieser Stelle einen Lichtschacht aus Beton einzuplanen.
T +43 (0)2732 801567
www.weinstadtmuseum.at
museum@krems.gv.at
Abbildung: Andreas Buchberger
07Kloster Und - Umbau2001-2003
Undstraße 6, Krems a.d. Donau, A Eichinger oder Knechtl Die Adaptierung dieses über die Jahrhunderte immer wieder veränderten und umgenutzten Baus erfolgte durch das Wiener Architekturbüro Eichinger oder Knechtl. Mit einem Nutzungsmix aus Restaurant, Vinothek sowie einem Saal für Veranstaltungen wurde das ehemalige Kapuzinerkloster UND in die Kunstmeile Krems integriert. Wiewohl eichinger oder knechtl in ihrem Gastronomiedesign eindeutig auf das Zeitgenössische setzen, haben sie für die Umgestaltung des Klosters UND intensive, nahezu als archäologisch zu bezeichnende Forschung in Sachen Baugeschichte betrieben. Die denkmalpflegerischen Herausforderungen waren hoch. Die Ausstattung für das gehobene Gastronomieangebot setzt auf die Materialien Holz und Textil und sucht, Bequemlichkeit durchwegs mit Eleganz zu verbinden, und ist so durchaus der Tradition des Wiener Möbeldesigns verpflichtet.
08Winzer Krems2003-2005
Sandgrube 13, Krems a.d. Donau, A Erwin Krammer Die neu geschaffene Weinerlebniswelt "Wein.Sinn" verbindet Alt mit Neu: den umgestalteten Bestand mit dem neu errichteten Presshaus.
Eine klare Formensprache mit einer zeitgemäßen Architektur, die Beziehung zur umgebenden Landschaft, Tageslichtführung bis in den Kellerbereich, effiziente Arbeitsabläufe, eine Inszenierung des Besucherbereiches sowie Einblicke des Besuchers in den Weinbauproduktionsbetrieb waren Hauptkriterien für die Gestaltung.
Zugänglichkeit: Ab Hof Verkauf:
MO-FR 08-17 Uhr
SA 10-17 Uhr
01. Mai bis 31. Oktober:
zusätzlich SO und Feiertag von 10-16 Uhr
Abbildung: Andreas Buchberger
09Weingut F.X. Pichler2009
Oberloiben 27, Dürnstein, A Thomas Tauber Nahe der Donau und mitten im UNESCOWeltkultur-und Naturerbe der Wachau liegt das Weingut F.X. Pichler mit seinen Lagen auf überwiegend steilen Terrassen aus dem 12. Und 13. Jahrhundert. In den rund 16 Hektar großen Weingärten entstehen die Sorten Grüner Veltliner, Riesling und Sauvignon Blanc. Das ursprüngliche Winzerhaus ließ keine den zeitgemäßen Anforderungen entsprechende Bewirtschaftung mehr zu. Nach jahrelangem Arbeiten unter beengten Bedingungen reifte der Wunsch nach einem neuen Kellergebäude. Um nicht zu sehr in Konkurrenz mit der Landschaft zu treten, entschied sich Thomas Tauber für einen schlichten, anthrazitfarbenen Funktionsbau, den er westlich des Ortskerns von Oberloiben in die Weingärten stellte. Geschlossen mit einer Fassade aus vorgehängten Betonelementen in den Bereichen Produktion und Lagerung, öffnet sich der Baukörper mit Fensterflächen und einer geschwungenen Alu-Fassade dort, wo der direkte Kontakt zum Kunden gesucht wird.
10Weinzentrum Winzerhof Dockner2011
Ortsstraße 30, Höbenbach, A Lukas Göbl Optimal in die unmittelbare topographische Umgebung eingepasst, interpretiert die zeitgemäße Konzeption des Weinzentrums die Geometrien der unmittelbaren dörflichen Umgebung. Der Baukörper nimmt in seiner Form die Bewegung der Landschaft auf und fügt sich dynamisch in das Gesamtgefüge der traditionsreichen niederösterreichischen Kulturlandschaft ein. Der direkte Ausblick auf das benachbarte Stift Göttweig bestimmte die bauliche Ausrichtung des Weinpräsentations- und Verkostungszentrums maßgeblich mit. Die Glasfaserbetonplatten der Fassade erinnern an Lössböden, Sichtbetoninnenwände nehmen Geländeschnitte aus diversen Qualitätslagen des Winzerbetriebes auf und lassen Ortsverbundenheit sichtbar werden. Die Form des Gebäudes verkörpert jedoch auch den visionären Ansatz des Winzers. Denn der hauseigene Wein, insbesondere dessen Präsentation und Vermarktung, steht im Mittelpunkt des Projektes – wie auch die vielseitige Nutzbarkeit des Gebäudes als Schaulager, Weinverkaufszentrum, Verkostungsraum und Veranstaltungsort.
Im Empfangsbereich bietet sich für Ab-Hof Kunden eine gemütliche Verkostungsecke, und gleich daneben unser Schaulager, wo man nach belieben Wein einkaufen kann. Im oberen Stockwerk kann man sich ab Jänner 2012 von Haubenkoch Hermann Haidinger, vom Restaurant "Kaiser von Österreich" kulinarisch verwöhnen lassen. Nähere Details dazu finden Sie unter Wein.genuss Göttweig. Hier finden auch unsere Gruppenverkostungen statt. Ein Seminarbetrieb für bis zu 70 Personen ist hier ebenfalls möglich. Vom Weinverkostungszentrum gelangt man direkt zur Schaubrennerei und den Erlebniskeller mit den geschnitzten Holzfässern.
11Degustation Kolkmann2010-2011
Flugplatzstraße 11 & 12, Fels am Wagram, A haas_architektur Der neue Verkaufs- und Degustationsbereich mit angeschlossenem Büro soll als Visitenkarte des Betriebs die Repräsentation nach Außen übernehmen, und gleichzeitig ein Tor zum Wagram bilden.
Der Baukörper wurde als Landmarke konzipiert und soll den Reisenden schon von Weiten einladen und zu einem Besuch animieren. Das Spiel mit dem Gelände bildete einen zentralen Entwurfsgedanken, und die horizontale Schichtung der Fassade spiegelt die Topographie des Wagram wider. Durch die Errichtung des Gebäudes in Holzbauweise konnte die Bauzeit deutlich verkürzt und der Naturverbundenheit der Bauherren entsprochen werden.
Das gesamte Sortiment der fruchtbetonten, ausdrucksstarken Weine kann verkostet und zu Ab-Hof Preisen erworben werden. Neben der puristischen Architektur erwarten Sie ein herrlicher Ausblick auf die Weinberge des Wagrams sowie regionale Produkte (Marmeladen, Honig, Sirup, Brände etc.).
Erreichbarkeit: Kremserstraße 53
3481 Fels am Wagram
Zugänglichkeit: MO – SA 9 – 18 Uhr
SO und Feiertag 10 – 18 Uhr
Abbildung: Andreas Buchberger
12weritas Regionalzentrum und Gebietsvinothek2007-2009
Marktplatz 44, Kirchberg am Wagram, A gerner°gerner plus In der Gebietsvinothek von Kirchberg am Wagram präsentieren und vermarkten über fünfzig ausgewählte Winzer der Region ihre Weine. Neben Flächen für Degustation, Verkauf und Lagerhaltung beherbergt das Gebäude auch einen Gastronomiebetrieb, Veranstaltungsräume und ein Tourismusbüro. Die Architekten situierten den zweigeschossigen Baukörper im Süden eines Parks mit altem Baumbestand, der nach Westen etwa 10 Meter steil in einen Graben abfällt. Das Parkgelände wurde derart modelliert, dass es vom bereits bestehenden Parkplatz zum verglasten Erdgeschoss sanft überleitet und das Gebäude in der Umgebung aufgeht.
Erreichbarkeit: Marktplatz 44
3470 Kirchberg am Wagram
T: +43 2279 20 179 - 10
www.weritas.at
Zugänglichkeit: MI - FR: 14 - 22 Uhr
SA: 9 - 22, SO 9 - 16 Uhr
Abbildung: Andreas Buchberger
13Weinbar Il Senso2003
Hammerlingstrasse 1, Zwettl, A Johann Will Sie könnte sich auch in Weltstädten wie Berlin oder Madrid liegen, die Weinbar „Il Senso“, tatsächlich befindet sie sich aber in der Waldviertler Kleinstadt Zwettl. Innenarchitekt Johann Will formulierte für die Bar in einer zeitgemäßen Architektursprache und fasste die Bar als einen kommunikativen Ort auf, der in einen Dialog mit der Außenwelt tritt. Eine Glasfassade hebt die Barriere zwischen Straße und Lokal um so den Bar-Besuchern das Straßenbild und umgekehrt den Spaziergängern das Leben in der Bar als Schauspiel vorzuführen. Unterschiedlich hohe Sitzflächen sorgen für eine gekonnte Zonierung und unterstützt durch schaltbare Lichtstimmungen wird damit auch eine Mehrfachnutzung als Bar und Café ermöglicht.
Zugänglichkeit: MO - DO ab 16 Uhr
FR u. SA ab 10 Uhr
Abbildung: Foto: Paul Ott
14Weingut Zull2004-2007
Schrattenthal 9, Schrattenthal, A SPUTNIC Das architektonische Konzept sah als Neuinterpretation der großen weinviertler Hofeinfahrten eine Öffnung des Hofes zum öffentlichen Raum vor. Das Wohnhaus wurde mittig, im Straßenbereich auf 2 Meter und im Hofbereich auf 5 Meter Breite, geöffnet.
Der Besucher wird vorbei an der 2,5 Meter auskragenden Vitrine, die im Gebäude zur Garderobe wird, in das verglaste Atrium geführt, das sich auf einer Betonplatte in den Hof erstreckt und von zwei Glasschiebeelementen vom Privatbereich getrennt ist. Das Glasdach des Atriums liegt auf Glasschwertern und wird bei Bedarf von einem Sonnensegel abgeschattet. Von dort gelangt man über eine breite Treppe zum neuen Verkostungsraum am Ende des Hofes.
Die Verkostung mit 25 m² öffnet sich mittels Glasschiebeelement zum Hof. In dessen Inneren trennt eine Kunstwand den Gastraum von einem Wirtschaftsraum und einem Büro.
T +43 (0)2946 8217
F +43 (0)2946 8217 4
www.zull.at, office@zull.at
Abbildung: Andreas Buchberger
15Weinquartier Retz2005-2006
Hauptplatz 4-5, Retz, A SPUTNIC Die Räumlichkeiten des Weinquartier Retz setzen sich aus drei Gebäudeeinheiten zusammen: Hauptplatz 4 und 5 stammen aus dem 16. Jhdt. und die ebenerdige Trapezblechhalle, die Hauptplatz 4 mit der dahinterliegenden Schmiedhalle verbindet, aus dem Jahr 1956.
In der Umbauphase wurde die alte Bausubstanz von allen Einbauten befreit, wodurch verschiedene Gewölbe und Gebäudeniveaus zum Vorschein kamen. Das architektonische Konzept sah vor, dass die einzelnen Bereiche des Weinquartiers (Café, Shop, Vinothek mit Bar und Seminarraum) als barrierefreies Raumkontinuum erlebbar werden und die Möglichkeit besteht, alle Bereiche, ohne einen Weg zweimal zu gehen, zu durchwandern.
office@weinquartier.at, www.weinquartier.at
T +43 (0) 2942 - 20 488
Zugänglichkeit: MO-SO 10-18 Uhr
DI Ruhetag
Abbildung: Andreas Buchberger
16Windmühlheuriger Retz2010
Kalvarienberg 1, Retz, A i-arch Eine steinerne Windmühle und das daran angeschlossene Wohnhaus, beides aus dem 19. Jahrhundert und seither in Familienbesitz, bilden den Ausgangspunkt für das heute in mehreren Phasen entstandene und ausgebaute Weingut mit Heurigenbetrieb.
Im März 2010 wurde die Modernisierung des Gastraumes abgeschlossen und der neue Anbau fertiggestellt. Die großzügigen Glasflächen eröffnen eine wunderbare Aussicht in die umgebende Natur, der außenliegende Vorhang weht im Wind und setzt ein markantes Zeichen.
17Zu- und Umbau ´Heuriger Lackner´1999-2000
Klein-Engersdorfer Hauptstraße 43, Klein-Engersdorf, A Peter Fellner, Reinhard Haslwanter Der Entwurf des Heurigen-Zubaues mit seiner offenen Hoffassade erinnert seinem Charakter nach mehr an einen grosszügig gedeckten „Unterstand“ an einer Ziegelmauer , denn an ein in sich abgeschlossenes Gebäude. Dennoch entspricht der sehr schmale, lange Baukörper mit dem in Ziegel eingedeckten Pultdach seiner äusseren Erscheinung nach dem traditionell regionalen Typus eines landwirtschaftlich, beziehungsweise betrieblich genutzten Seitentraktes in geschlossener Bebauung.Die hintere Hofmauer wurde abgetragen, um den Ausblick und die Blickbeziehung zum Weingarten zu öffnen.